Klaus Beneke

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Geschichte der Grenzflächen- und Kolloidwissenschaften und verwandter Gebiete


Arbeitsgebiet: 


Geschichte der:

  • Grenzflächen- und Kolloidwissenschaften
  • Frauen in den Naturwissenschaften
  • Naturwissenschaften im Dritten Reich


Forschung:


Es werden Biographien von Grenzflächen- und Kolloidwissenschaftlern und Themen zu diesem Gebiet bearbeitet und publiziert.


Frauen in den Natur- und Kolloidwissenschaften

Es werden Biografien von Frauen verfaßt, die es trotz der großen Schwierigkeiten geschafft haben zu studieren, obwohl das Frauenstudium an vielen Universitäten zu früherer Zeit noch nicht erlaubt war.

Zur Zeit wird an einer umfangreichen Arbeit gearbeitet:

Zur Geschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, deren Hochschul­lehrer der Chemie, dessen Chemischen Institut und des Instituts für Anorganische Chemie, von der Gründung (1665) an.

Da die theologische und juristische Fakultät an der Universität Kiel lange Zeit die Universität beherrschten hatten es die anderen Fakultäten schwer. Bis 1846 waren es hauptsächlich Mediziner die die Chemie vertraten und auch der medizinischen Fakultät angehörten. Ab 1846, mit der Berufung von Carl Himly (1811 - 1885) aus Göttingen, kam der erste Chemiker nach Kiel, der jedoch wie die weiteren auch der philosophischen Fakultät angehörten. Erst 1964 wurde eine mathematisch- naturwissenschaftliche Fakultät an der Universität Kiel gegründet.

In dieser Arbeit wird u. a. versucht von jedem Hochschullehrer an der Universität Kiel, der Chemie angeboten oder gelehrt hat eine Biografie zu erstellen. Gleichzeitig wird auf die Eröffnung der Universität Kiel und die wechselseitige Geschichte des Landes Schleswig-Holstein und der Stadt Kiel eingegangen. Weiterhin wird in dieser Arbeit auf viele andere spezifische Themen wie u.a.: das Studium der Frauen an den Universitäten usw. eingegangen.


Außerdem wird an einem Werk gearbeitet über: 


Anekdoten und Geschichten über 4. Jahrhunderte, von und über Naturwissenschaftler, Mediziner, Forscher und Entdecker, sowie deren Kurzbiografie

Zielsetzung:


Seit 25 Jahren wird Material für eine Biografie über Raphael Eduard Julius Liesegang (01.11.1869 Elberfeld (heute Wuppertal) - 13.11.1947 Bad Homburg v. d. Höhe) gesammelt. 


Raphael Eduard Julius Liesegang ist der vielseitigste Grenzflächen- und Kollidwissenschaftler aber auch Naturforscher den ich bei meinen historischen Forschungen kennengelernt habe. Er arbeitete u. a. auf den Gebieten der Chemie, Physik, Medizin, Pharmazie, Mineralogie, Geologie, Botanik und Technologie. Bekannt wurde er u. a. durch das elektrische Fernsehen (1891), die Liesegangschen Ringe (1896), verschiedene Dramen, Entstehung der Achate (1914). Siehe auch Internetseite:

URL: http://www.uni-kiel.de/anorg/lagaly/group/klausSchiver/liesegangliterature-1.pdf
URL: http://www.uni-kiel.de/anorg/lagaly/group/klausSchiver/Liesegang%20named%20literature-2.pdf
URL: http://www.uni-kiel.de/anorg/lagaly/group/klausSchiver/Liese_buch.pdf